I ❤ London!!

Wir haben das letzte Wochenende in London verbracht und waren total begeistert. Am liebsten wären wir gar nicht mehr nach Hause geflogen!! Unsere besten Tipps haben wir für euch zusammengefasst!

#1 Ankunft mit Ryanair

Wir hatten den Flug nach London bereits 4 Wochen im Voraus bei Ryanair gebucht. Für mich war es der erste Flug mit Ryanair. Erst einmal Schock: Wie bitte?? 10 kg Handgepäck, das wars??? Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, wie ich all meine Klamotten in ein 10 kg Handgepäcksstück kriegen sollte. Zum Glück verbrachten wir ja nur 3 Tage in London, sodass die 10 kg geraaaade so gereicht haben. Wirklich gerade so.

Was mich allerdings positiv überrascht hat, war , wie krass grünstig die Flugtickets waren! Für 50 € nach London und wieder zurück?! Für den Preis könnte man das ja fast jeden Monat machen! Wenn man dafür nur immer die Zeit hätte…

Zurück zum Flug: Alles hat reibungslos geklappt. Wir flogen sehr früh in Frankfurt Hahn Flughafen ab, der, wie sich herausstellte, noch kleiner war, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Irgendwie aber auch mal angenehm! Nach eineinhalb Stunden landeten wir dann in London Stansted. Dort konnten wir problemlos ein Ticket für den Citylink Bus nach London (40£ hin & zuück) erwerben, mit dem wir nach einer halben Stunde Wartezeit in Richtung Kings Cross starteten.

In Kings Cross / St. Pancras angekommen, suchten wir uns die nächstbeste Underground Station.

Tipp: Einfach die Oyster Card an den Ticketautomaten auswählen und ca. 20 £ aufladen. Für 3 Tage haben uns diese 20 £ perfekt gereicht. Die Oyster Card kann beliebig wieder aufgeladen werden und kostet einmalg 5 £, allerdings müsst ihr sie, wenn ihr London verlasst, nicht wieder abgeben, sondern könnt sie behalten und so bei eurem nächsten Besuch in Great Britain 5 £ sparen!

#2 Hoteltipp: The Montcalm Royal London House

Das Hotel. War. Der. Absolute. Wahnsinn!! Auf Booking.com entdeckt und spontan für 210€ pro Person gebucht, erwarteten wir ein angenehmes Hotel mit kleinen Zimmern, das aber sauber sein sollte. Bekommen haben wir für diesen Preis aber ein Zimmer in einem 5 Sterne Hotel, in dem das Licht per Touchscreen gesteuert werden konnte und ein riesiger SmartTV an der Wand hing! Dazu stand uns noch ein Spa mit Jacuzzi, Swimmingpool und Sauna zur Verfügung, und ein Portier in Anzug und schwarzem Zylinder begrüßte und öffnete uns die Tür bei jedem Eintreten in das Montcalm Royal London House. Noch dazu lag das Hotel mitten im Zentrum am Finsbury Square, City of London. Die nächste Underground Station befand sich 5 min Fußweg entfernt, die nächste Bushaltestelle 1 min. Besser konnte es nicht sein!

#3 Geld wechseln

Am besten wechselt man sein Geld im Land selbst, da es dann am günstigsten ist. Uns wurde mehrfach die Geldwechselstelle im Marks&Spencer Modehaus empfohlen, da man dort am wenigsten Verlust beim Geldwechseln machen würde. Der Geldwechsel dort funktionierte reibungslos und der Wechselkurs war nach unseren Berechnungen auch ganz in Ordnung. Auf jeden Fall ein sicherer Anlaufpunkt, um nicht über den Tisch gezogen zu werden.

Ganz wichtig! Nehmt aus Deutschland schonmal einiges an Bargeld (€) mit! Das Abheben an Automaten ist sehr teuer in London und die Wechselbüros nehmen meist nur Bargeld an.

#4 London: erster Eindruck

Wir beschlossen, uns erst einmal auf den Weg zu den großen Sehenswürdigkeiten wie dem Big Ben, dem London Eye und Westminster Abbey zu machen und an der Themse entlang zu spazieren. Das Wetter war wunderschön und auf dem Platz vor dem London Eye tummelten sich Straßenkünstler & Sänger. Wir blieben total oft stehen und hörten einfach nur den Sängern zu, die mit ihren Gitarren ihre eigenen oder auch bekannte Lieder spielten. Viele wollte dafür nicht einmal Geld  haben, sondern baten ihre Zuhörer, sich einige ihrer Flyer mitzunehmen und ihre Songs auf Spotify zu streamen. Das fand ich eine richtig tolle Idee! Wir haben so wirklich unglaubliche Sänger entdeckt, bei denen wir uns gar nicht entscheiden konnten, welchen wir am Besten fanden. Und auch die Straßenkünstler waren superlustig und wir blieben immer wieder gerne stehen, um uns ihre Show anzusehen und über ihre Witze zu lachen.

     

Auf der anderen Seite der Themse konnten wir den Big Ben aus der Nähe betrachten und hätten auch gerne die Westminster Abbey besichtigt, wenn sie nicht (LEIDER) eine halbe Stunde vor unserer Ankunft ihre Pforten geschlossen hätte.

Allerdings war nicht alles dort super fröhlich und unbeschwert, denn 3 Tage vor unserer Ankunft fand ja das Attentat an der Westminster Brücke und dem britischen Parlament statt. Auf der Brücke lagen an vielen Stellen Berge von Blumensträußen mit Zetteln und Nachrichten. Auch auf dem Platz vor der Westminster Abbey waren Blumen abgelegt worden, und die Polizei war mit 5 oder 6 Polizeiwagen und Waffen vertreten.

Wir liefen weiter in Richtung Covent Garden, wo wir uns am späten Nachmittag in ein Café setzten und Tee tranken. Danach begaben wir uns zurück ins Hotel und machten uns fertig für den Abend.

#5 Abendprogramm: Shakespeare

Den Freitagabend verbrachten wir in der Bar Shakespeare, wo an den Wänden Porträts wichtiger historischer Persönlichkeiten befestigt waren. Mir hat das echt super gefallen, es hat dieser kleinen Bar irgendwie einen gewissen Charme und Kultur verliehen. Später am Abend begannen die angetrunkenen Bargäste (von denen, glaube ich, tatsächlich alle aus London stammten) die Tasten des Klaviers, das in der Ecke stand, zu schwingen und die paar Lieder zum Besten zu geben, die sie spielen und singen konnten. So wurde innerhalb kürzester Zeit vier mal „Angels“ von Robbie Williams gespielt. Dabei haben alle so laut und enthusiastisch mitgesungen, dass man einfach mit einstimmen musste!!

… to be continued…

Wart ihr auch schon einmal in London? Wie hat es euch gefallen? Was sind eure Geheimtipps für die Hauptstadt? Wir freuen uns über jedes Kommentar! 🙂

 

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